30. Juni 14: BKW antwortet mit Minimallösungen und Fristverlängerung

Am 30. Juni 2014 lief die Frist ab. Die BKW musste Lösungen präsentieren, wie sie die Sicherheit des AKW Mühleberg bis 2019 gewährleisten will. Der Verein Mühleberg-Ver-fahren hat die Pläne der BKW kritisch geprüft und kommt zum Schluss: die BKW beschränkt sich bei den Nachrüstungen auf ein Minimum. So ist es höchst fraglich, ob es sich bei der von der BKW vorgeschlagenen Lösung um ein vollwertiges Notkühlsystem handelt. Weiter will die BKW auf weitere Zuganker zur Stabilisierung des rissigen Kernmantels verzichten und die Gefahr von Bränden und Überflutungen im Innern des AKW unzureichend mit geringen Änderungen, etwa einer neuen Wassereinspeisung mindern. Die BKW ausserdem nicht alle Forderungen des Ensi erfüllt. Sie sollte aufzeigen, wie sie nach einem Unfall in Mühleberg radioaktiv verseuchtes Löschwasser zurückhalten könnte – in Fukushima ist dies bis heute ein enormes Problem. Die BKW bat um eine Fristverlängerung, das Ensi gewährte sie.

Der ausführliche Bericht dazu aus Der Bund